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Liebelei

Der Student und Reserveoffizier Fritz (allzu lieber, verträumter Junge: Johann von Bülow) hat ein arg an den Nerven zehrendes Verhältnis mit einer verheirateten Frau. Um ihn davon abzulenken, arrangiert ihm sein Freund, Kommilitone und Kamerad Theodor (zupackend: Jost Grix) eine „Liebelei” mit Christine (herausragend: Catherine Seifert) nach dem Muster seiner

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Peepshow

Das Thema ist eigentlich: ein Mann und verschiedene Frauen, von der Geburt bis zum Tode. (…) Die Suche nach dem Mütterlichen in einer Frau – das ist eine Art Leitfaden. (…) Mein Stück ist also ein erotisches Stück, deswegen nenne ich es auch „Peepshow“. George Tabori George Tabori gehört zu

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Onkel Wanja – Christof Nel

Vor einigen Tagen sah ich “Onkel Wanja”. Man kann unmöglich schön und klar sagen, was dieses Stück in der Seele hervorruft, aber ich hatte beim Anblick seiner Helden das Gefühl, als würde man mich mit einer stumpfen Säge zersägen. Für mich ist Ihr “Onkel Wanja” eine vollkommen neue Art dramatischer

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Die Marquise von O.

Der Dramatiker Ferdinand Bruckner (1891-1958) erlebt zur Jahrtausendwende eine erfreuliche Renaissance auf unseren Bühnen, neben seinem wohl bekanntesten Werk „Krankheit der Jugend” gehören auch „Die Rassen” und „Elisabeth von England” wieder zum Repertoire. Anfang November 2001 hat Ernst Stötzner in den Kammerspielen des Schauspielhauses Bochum „Die Marquise von O.” nach

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Optimistische Tragödie

Pathos mit Knalleffekten am Schauspielhaus Bochum: Mit Wsewolod Wischnewskis 1933 uraufgeführter „Optimistischen Tragödie” wurde ein Klassiker des sowjetischen Revolutionsdramas ausgegraben. Leander Haußmanns Theater-Wende zum Intendanz-Finale unter dem Motto: „Nicht (mehr) pimpern und picheln, sondern hammern und sicheln”? Wohl eher die Erfüllung eines Wunsches seines Weggefährten Uwe Dag Berlin, der einst

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Fruechte des Nichts

Theodor Tagger alias Ferdinand Bruckner, 1891 als Sohn eines jüdischen Bankkaufmanns in Sofia geboren, verlebte seine Kindheit in Wien und Graz. Nach expressionistischen Anfängen gelang ihm 1926 mit „Krankheit der Jugend“, einem realistischen, der Neuen Sachlichkeit zuzuordnenden Werk, der Durchbruch als Dramatiker, nachdem er 1922 das Berliner Renaissance-Theater gegründet hatte

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Sombrio

„Sombrio“ heißt schattig. Und im Schatten steht Paco de Silva, Emigrant aus Spanien, der in einer U-Bahn-Passage arbeitet, die Roberto Rosas und Micha Vogel zur Uraufführungs-Premiere am 9. Oktober 1992 ins Foyer der Bochumer Kammerspiele gebaut haben. Paco hat in Deutschland nicht viel zu lachen – und noch weniger zu

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Das Leben ist kein Fahrrad

„Sitz doch gerade.“ – „Das tue ich doch“: Papa (der wundervolle und von der serbischen Autorin Biljana Srbljanovic am Premierenabend in den Bochumer Kammerspielen sogleich herzlich umarmte Dieter Hufschmidt) ist krank. Ernstlich. Weshalb der Achtzigjährige in der Notaufnahme des Belgrader Militärkrankenhauses sitzt. Er muss unendlich lange auf medizinische Betreuung warten:

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Einfache Freuden

Sibylle Broll-Pape, Prinzipalin des Bochumer Prinz Regent-Theaters, hat mit der Uraufführung von „Einfache Freuden” Mitte Januar 2003 einen dicken Fisch an Land ziehen können: Der 1964 geborene Berliner Lutz Hübner („Das Herz eines Boxers”, „Creeps”) ist vor allem mit seinen Stücken für Kinder- und Jugendtheater der meistgespielte deutschsprachige Gegenwartsautor. „Einfache

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Elektra

Zum ersten Kriegsopfer bestimmt ein Seherspruch Iphigenie, Tochter Agamemnons und der Klytaimnestra. Klytaimnestra widersetzt sich, Agamemnon gehorcht, Iphigenie legt ihren Hals unter das Beil. Klytaimnestra teilt mit Aigisthos, dem Sohn des Theyestes und Mörder des Atreus, Macht und Bett. Klytaimnestra und Aigisthos töten Agamemnon, nach seiner Heimkehr aus zehn Jahren