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Bühnen

Susn + Kuschwarda City

Herbert Achternbusch – das ist das große Abenteuer! Für die deutschen Theater, für die Schauspieler und Regisseure. Und natürlich für das Publikum. Wer sich darauf einläßt, der darf gewiß sein: das wird er so schnell nicht vergessen! Während man bei einer Brotzeit im Bierzelt auf dem Theatervorplatz dem ergreifenden Schicksal

Oft ist die Natur nicht einmal schön

Katharina Linder, Michael Schütz und Maja Beckmann im Ensembleprojekt „Oft ist die Natur nicht einmal schön“, das nach sechzig von insgesamt neunzig Minuten auch zum versprochenen musikalischen Abend mutiert. Foto: Diana Küster Ein „musikalischer Abend“ steht auf dem Programmzettel des Schauspielhauses Bochum, „über unser romantisierendes Verhältnis zur Natur im Angesicht

Die Ratten

Maja Beckmann geht als Pauline Piperkarcka einmal mehr bis an ihre Grenzen in David Böschs Hauptmann-Inszenierung „Die Ratten“, hier zusammen mit Katharina Linder als Frau John. Die nächsten Vorstellungen: Am 30. Januar, 4., 10., 17. und 27. Februar in den Kammerspielen Bochum, Karten unter Tel. 0234/33335555. Foto: Diana Küster In

Peer Gynt – Jürgen Gosch

Peer Gynt (Oliver Stokowski) bei den Trollen. Foto: Arno Declair „Peer Gynt“, Henrik Ibsens „Dramatisches Gedicht“, 1867 auf Ischia und in Sorrent wohl vor allem als Abrechnung des Dichters mit seinen norwegischen Landsleuten, ihrer Willensschwäche, Cliquenwirtschaft und Selbstzufriedenheit („Troll, sei dir genug!“), entstanden, gilt heute und zumal nach den bahnbrechenden

Groß und klein – Niels-Peter Rudolph

Vor allem mit zwei Prämissen (und mit Shakespeare, als Übernahme aus Stuttgart: „Maß für Maߓ) ist das Peymann-Team im Dezember 1979 am Schauspielhaus Bochum gestartet: Neue, kritische Stücke herausbringen und einen Regionalbezug zum Ruhrgebiet herstellen. Beide vereint in der ersten Spielzeit kein anderes Werk wie „Groß und klein“ von Botho

Messer

Dieses Stück schlummerte seit 1979 in den Räumen des Suhrkamp-Verlages, mit nur einer kurzen Unterbrechung. Dieses Stück ist entstanden lange vor seiner Zeit. Nun – fünf Jahre nach dem Tod von Cassavetes, den wir als Schöpfer phantastischer Filme verehren – ist die Zeit reif. Jürgen Kruse, Regisseur „Messer“ (nicht die

Warten auf Godot – Frank-Patrick Steckel

Wladimir und Estragon versammeln in ihren Figuren alle materiellen und spirituellen Mangelerscheinungen, welche unsere Epoche seit geraumer Zeit aufzuweisen hat. Ihr Warten ist unser Warten geworden, die Frage, ob Godot kommt – was gleichbedeutend mit unserer Rettung sein könnte – ist, so scheint es, zur Lebensfrage ganzer Gesellschaftsordnungen geworden. Wenn

Das Sissi-Syndrom

Es interessiert mich einen Dreckm was die Leute von mir halten. Sollen sie doch reden und sich über mich den Mund zerreißen. (…) Für mich gilt im Leben, wie im Film dieDevise: Alles oder nichts. Risikobereitschaft ist etwas, was mir immer weitergeholfen hat. Romy Schneider: „Ich, Romy. Tagebuch eines Lebens“,

Winterschlacht

Der Grundirrtum meines Lebens bestand in der Annahme, daß der Sozialismus die menschlichen Tragödien beende und das Ende der menschlichen Tragik selber bedeute. Johannes R. Becher im Sommer 1956, von ihm selbst 1957 aus den Druckfahnen des vierten Bandes seiner „Bemühungen“ gestrichen, erstmals publiziert in „Sinn und Form“, Zeitschrift der

Don Juan oder: Der steinerne Gast

Endlich eine große Rolle für den Wanne-Eickeler Volker Mosebach, in der er sich nicht nur als Grimassenschneider und Possenreißer vom Dienst beweisen kann: die des Dieners Sganarelle in Molieres Komödie „Don Juan“, von Herbert König Mitte Dezember 1994 in den Kammerspielen herausgebracht. Und endlich eine Textfassung, die in ihrer Alltäglichkeit,