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Purgatorium

Styx: Frohes Fest. (Hacsek, skeptisch, will wegschleichen. Styx hält ihn zurück.) Dies ist das Purgatorium, ein Bereich zwischen dem Himmel da oben und der Halle da unten. Frau Bernhard (korrigiert ihn): Hölle. Styx: Besser bekannt, nach römisch-katholischem Glauben, als Fegefeuer. Styx: Merkwürdigerweise – ich versuche es ihnen klarzumachen, Herr Hatchkiss

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Schoene Bescherungen

Ich befinde mich auf einem Kreuzzug, um die Leute davon zu überzeugen, daß Theater Spaß machen kann; aber immer, wenn ich gerade dabei bin, kommt irgendein bärtiger Typ von der Linken und erzählt ihnen, daß Theater lehrreich sei, und jagt damit die Leute davon. Wenn ich belehrt werden will, gehe

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Essen – Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

Im Essener Grillo-Theater ist die Insel Lummerland ein kleines Paradies. Jedenfalls für Kinder ab sechs Jahren, die sich Anne Spaeters Inszenierung des gut fünfzig Jahre alten Kinderbuch-Klassikers “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” anschauen. Denn Fabian Lüdickes Bühne besteht zunächst nur aus einem riesigen Turmgebilde aus Tischen und Stühlen, das

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Der Impresario von Smyrna

Ali, ein türkischer Kaufmann aus Smyrna, kommt in Geschäften nach Venedig. Er besucht die Oper und überlegt, daß diese Art von Theater in seiner Heimat Glück machen könnte, wo es ja mehr Ausländer als Einheimische gibt. Er will diese Spekulation versuchen und trägt dem italienischen Theateragenten auf, ihm das für

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Ich, Feuerbach

Wolf-Dietrich Sprenger. Foto: Winfried Böing Mit Ovationen feierte das Premieren-Publikum Mitte Mai 2004 in den Bochumer Kammerspielen Wolf-Dietrich Sprenger als Schauspieler Feuerbach in Tankred Dorsts Inszenierung seines Erfolgsstückes „Ich, Feuerbach“. Darin erscheint ein früher erfolgreicher Mime zum Vorsprechtermin, um nach siebenjährigem Aufenthalt in einer Nervenheilanstalt erneut eine Chance zu erhalten

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Mit dem Gurkenflieger in die Südsee

Im Rahmen des Festivals Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D. 5) am Lehniner Platz stellte die Schaubühne Christoph Nußbaumeders Debüt „Mit dem Gurkenflieder in die Südsee“ erstmals auf die Bretter – mit einer vom Intendanten Thomas Ostermeier eingerichteten und u.a. mit Katharina Schüttler, Stephanie Eidt, Felix Römer und Falk Rockstroh hochkarätig besetzten

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Düsseldorf – Harrys Kopf

Harrys Kopf, das ist Heines Kopf, der Kopf eines Dichters, den die Unruhe seines Herzens, die Engstirnigkeit und der Druck der politischen Verhältnisse in Deutschland in die Fremde getrieben haben: wir erleben Heinrich Heine als Liebling der feinen Pariser Gesellschaft, der sich zu Hause mit seiner geliebten Mathilde prügelt, als

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Ruhrfestspiele 1992 – Kiss me, Kate

Theater auf dem Theater. Der rote Vorhang ist ein wenig gelupft, dahinter formieren sich die Beine der Balletttänzer, stampfen unruhig auf wie junge Pferde in der Koppel. Wann geht es endlich los – zehn Tage nach dem ursprünglichen Premierentermin? „Shakespeare“ leuchtet im Pepsi-Schriftzug auf der Brandmauer. Und Alfons Nowackis Septett,

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Kaelte

Keith, Anders und Ismael, drei junge Männer, besaufen sich im Wald. Die Sommerferien haben gerade begonnen, aber das ist nicht wirklich der Anlaß dafür, dass das Trio ein Faß aufmachen will nach dem Motto: Es muß heute noch etwas passieren. Denn die drei haben die Schule längst abgebrochen. Und tatsächlich

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Düsseldorf – Der Dibbuk

In der jüdischen Folklore und dem jüdischen Volksglauben heißt Dibbuk ein böser Geist, der in einem lebenden Menschen fährt, sich an seine Seele klammert … durch seinen Mund spricht und eine von ihm getrennte und fremde Person darstellt. Gershom Scholem Der polnische Dramatiker, Regisseur, Bühnen- und Kostümbildner Janusz Wisniewski, in