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Bühnen

Herne – Shirley Valentine

Sie würde gerne am Meer sitzen und Wein trinken, von der Sonne geküßt. Doch ihr Gatte bekommt schon einen Kulturschock, wenn er mehr als 20 km von Zuhause entfernt ist. Früher haben sie zusammen gelacht, viel gelacht. Heute sind die Kinder aus dem Haus und so zieht Shirley Valentine Bilanz

Haram

Die wichtigste Botschaft in dem Stück ist, dass die Kinder sagen: Das Leben ist nicht fest, es muss entwickelt und erforscht werden. Leben ist Bewegung, ist neu, ist heilig. Die Eltern sagen aber: Wir wissen, wie es geht, wir schützen euch. Traditionen und Gesetze haben Priorität, in Marokko seid ihr

Stücke 2001 Mülheim – world wide web-slums

Es war einmal vor langer Zeit, da gab es Orte, die waren auf keiner Karte. Und diese Orte waren auch nicht wirklich, aber sie verelendeten irgendwie. Sie waren irgendwie nur Orte der Verelendung: Und die nannte man die world wide web-slums. Und in diesem globalen Dorf der Verelendung arbeiteten auch

Düsseldorf – Die Glut

41 Jahre hat General Henrik (Ernst Alisch) auf diesen Moment gewartet: Sein einziger Freund, Hauptmann Konrad (Peter Harting), besucht ihn in seinem hochherrschaftlichen, aber nach dem Tod der Gattin Krisztina verlassenen Gut bei Wien. Es geschah nach einem gemeinsamen Jagdausflug: Konrad verschwand über Nacht und Krisztina sprach nie mehr auch

Helges Leben

Einhundert Minuten Alpenglühen unter Tage mitten im Pott! Wer sagt eigentlich, daß nur Österreicher für aberwitzigen Ulk und hemmungslosen Trash, bevorzugt auf dem Bildschirm und der Kinoleinwand, sorgen? Und, wer hats erfunden? Die Schweizer! Eine ganze eidgenössische Rasselbande erobert Ende Oktober 2.000 das „TuT“ an der Bochumer Königsallee im Sturm,

Street Scene

Wir sehen zu Beginn die Frauen, die im Haus leben, auf den Treppenstufen sitzen und über die Hitze klagen („Ain’t it awful, the heat“); sie sprechen mit dem Hausverwalter, der aus dem Keller kommt und seinen Blues-Song singt („I got a marble and a star“); sie klatschen über das Liebesleben

Der gute Mensch von Sezuan

Es ist eine aktuelle Frage. Was bedeutet diese Spaltung in unserer Ellenbogen-Gesellschaft, wenn wir uns jederzeit behaupten müssen. Nicht nur in ökonomischer Hinsicht. Wenn Brecht eine Aufspaltung in zwei Personen vornimmt, dann müssen wir uns heute fragen: wodurch werden wir gezwungen, so zu sein? WLT-Dramaturgin Hilke Holinka Nach dem „Puntila“

Der Plan von der Abschaffung des Dunkels

Damir Avdic, Matthias Eberle und Jessica Maria Garbe in der Hoeg-Adaption „Der Plan von der Abschaffung des Dunkels“ am Schauspielhaus Bochum. Foto: Diana Küster Wenn jeder Fall von Minderbegabung rechtzeitig erkannt und das Kind oder der Jugendliche den Ergebnissen der psychologischen Untersuchung gemäß behandelt werden könnte, würde sich die Anzahl

Stücke 1997 Mülheim – Stecken, Stab und Stangl

Das Stück müßte natürlich in Wien uraufgeführt werden, weil es hier – ähnlich wie die Stücke Thomas Bernhards – den Nerv trifft und auch in jeder Einzelheit sofort verstanden würde. Ich muß sagen, es wird hier nicht uraufgeführt wegen meiner Feigheit. Nicht weil ich Angst hätte vor Anschlägen gegen mich

Stücke 2000 Mülheim – Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot

Wenn man weiß, daß Klaus Weises Inszenierung im Gasometer Oberhausen herausgekommen ist, Premiere war am 11. März 2000, erschließt sich das Bühnenbild Fred Fenners für das Publikum, das beim „Stücke“-Gastspiel im Juni des gleichen Jahres auf der Hinterbühne der Mülheimer Stadthalle Platz genommen hat: Im Zentrum ein roter Kreis, der